Burgerbrötchen – burger buns

Burger

Ich muss sagen die Burgerbrötchen, die man so zu kaufen bekommt sind nicht so schlecht, aber selbst gemachte sind um längen besser 😉 Wie kam es dazu sie selber zu machen? Mein Freund isst unheimlich gerne Burger, aber immer zu den Fastfoodketten zu fahren ist zum Einen teuer und zum Anderen auch echt ungesund…

Wir haben zu Anfang die fertigen Brötchen aus dem Supermarkt geholt, aber ehrlich die schmecken nur nach Pappe, da ist nicht viel dahinter, also musste was eigenes her. Nun habe ich sie schon einige Male ausprobiert und werde mein Rezept mit Euch teilen.

Und wenn ich schon mal dabei bin… Ich habe auch zwei leckere Saucen für Euch 😉  Ich bin ein totaler Big Mäc -Fan und habe aus vielen verschiedenen Rezepten die man so im Netz findet meine eigene Mischung entwickelt und so eine ähnliche, aber vielleicht noch besser schmeckende Sauce kreiert…Die Big Cooktorial Sauce

Und die Andere findet Anlehnung an eine der besten Filmszenen und dem in ihr gegessenen Burger 😉

Burger

„Und weißt du wie die einen ‚Quarterpounder mit Käse‘ in Paris nennen?“ „Die nennen ihn nicht einen ‚Quarterpounder mit Käse‘?“ „Nein Mann die haben das metrische System, die wissen gar nicht was ein Viertelpfünder ist.“ „Wie nennen die ihn dann?“ „Die nennen ihn ‚Royal mit Käse‘!“

Die Rede ist vom Big Kahuna bzw. dessen Sauce 🙂

Nun aber erstmal das Rezept für die Brötchen….

Zutaten:

  • etwa 200 ml Milch
  • 1/2 Block frische Hefe oder 1 EL trocken Hefe ( ich nehme immer frische Hefe)
  • 40 g Butter
  • 1 Ei
  • 500 g Mehl
  • 40 g Zucker oder Honig
  • 1 TL Salz
  • eventuell Eiweiß für Toppings (Sesam,….)

Ich mache immer noch ein paar getrocknete Kräuter mit in den Teig. Ich mag es, ist aber kein Muss 🙂

Zugegeben es ist jetzt nicht die schnellste Zubereitung, aber es lohnt sich wirklich. Ihr müsst einen Hefeteig herstellen. Es kein üblicher Hefeteig, aber die Herangehensweise ist identisch.

Ich siebe das ganze Mehl in eine große Schüssel. Ihr solltet bei der Wahl der Schüssel darauf achten, dass ihr später ein feuchtes Küchentuch darüber legen könnt, damit der Teig nicht von oben antrocknet. Dann erwärme ich die Milch mit der Butter in einem kleinen Topf. Die Mischung sollte nicht kochen, sondern eher lauwarm sein, sodass die Butter schmelzen kann. Wenn sie geschmolzen ist, bröselt ihr die Hefe hinein und lasst sie sich auflösen. Ich würde Euch empfehlen einen Holzlöffel zu verwenden.

Milch mit Butter

Hat die Hefe sich aufgelöst, macht ihr eine kleine Mulde in das Mehl und gießt die Mischung vorsichtig hinein. Jetzt entweder den Zucker oder den Honig hinzu und alles vorsichtig zu einem Vorteig vermengen. D.h. nicht das ganze Mehl auf einmal, sondern erstmal nur ein wenig, so dass eine leicht matschig Konsistenz entsteht. Ich mache das immer mit den Händen, da hat man ein besseres Gefühl für den Teig.

Jetzt legt Ihr ein feuchtes Tuch über die Schüssel und stellt sie für 10 Minuten an einen warmen Ort. Die Hefe arbeitet und lässt den Teig ein wenig aufgehen.

Nach den 10 Minuten fügt ihr das Ei und das Salz hinzu und rührt nun den ganzen Teig durch. Richtig schön Kneten, damit sich alles verbindet. An dieser Stelle füge ich immer noch die Kräuter hinzu. Jetzt den Teig wieder zudecken und erneut an einen warmen Ort stellen und etwa 15 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte sich ein gutes Stück vermehrt haben.

Anschließend den Teig nochmals durchknetet und in 10 Teile teilen und in kleine Kugeln formen. Die Teigrohlinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und ein wenig flach drücken, sodass sie wie kleine Burgerbrötchen aussehen. Ich würde nicht mehr als 5 Brötchen auf ein Blech legen, da sie während des Backens aufgehen. Die Brötchen mit etwas Wasser bepinseln und erneut für etwa 10 Minuten zudecken. Danach könnt ihr sie mit etwas Eiweiß bestreichen und Sesam darauf streuen.

Burgerbrötchen

Die Brötchen kommen für 15- 20 Minuten bei 180 °C Umluft in den Backofen.

Burger Bun

Kurz abkühlen lassen und dann nach Herzenslust belegen. 10 Stück klingen viel, aber die Brötchen lassen sich wunderbar einfrieren und so lohnt sich die Arbeit doch gleich noch mehr ;-)!!!

Dieser Beitrag wurde unter ...so gehts...schnibbeln, schneiden und putzen, Allgemein, Rezepte veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.